Fe&Male Sports Conference: "Es braucht mehr Frauen in Schlüsselpositionen"
Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz war das Thema „Allyship“. Nach wie vor bekleiden Männer überwiegend Schlüsselpositionen im Sport und entscheiden über Ressourcen, Förderungen und strategische Entwicklungen. Hier setzte die Fe&Male Sports Conference bewusst an. Expert:innen aus Sport, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik beleuchteten, wie Entscheidungsträger:innen gemeinsam Verantwortung übernehmen können, um Gleichstellung und faire Chancen im Sport aktiv zu fördern.
Olympiasiegerin gab tiefe Einblicke
Einer der Höhepunkte des Programms war das Podiumsgespräch zwischen Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock und Skeleton-Nationaltrainer Michael Grünberger, die von ihrem gemeinsamen und oftmals herausfordernden Weg zur Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo erzählten. Nicht weniger spannend war die Keynote von der international renommierten Tennistrainerin Judy Murray. Die Mutter des einstigen schottischen Tennisstars Andy Murray setzt sich seit vielen Jahren für Gleichberechtigung und strukturellen Wandel im Sport ein. Sie fordert unter anderem mehr Frauen in Schlüsselpositionen, um positive nachhaltige Veränderungen für den Frauensport zu erreichen.
Direkter Austausch mit Expert:innen
Am Nachmittag folgten vertiefende Workshops, die den Austausch und Wissenstransfer zwischen den Teilnehmenden und Expert:innen aus verschiedensten Bereichen ermöglichten. Dabei wurden Themen wie Gendersensible Trainingskultur, Allyship im Coaching, Safeguarding und wirksame Gleichstellungsmaßnahmen detailliert behandelt. Krönender Abschluss der Fe&Male Sports Conference war das Abendspiel am nahezu ausverkauften Centre Court von Neo-Österreicherin Anastasia Potapova. Die Linz-Siegerin von 2023 gewann ihr Erstrundenmatch gegen die Chinesin Zhang Shuai mit 6:4 6:4 und folgte Shootingstar Lilli Tagger ins Achtelfinale.
Fotocredit: Sport Austria/Michael Meindl







