Triumph im Europe Cup – ASKÖ Linz Froschberg bejubelt historisches Triple
3:0-Sieg ermöglicht "Golden Match"
„Unglaublich - wie aufregend kann Tischtennis sein. Das Team hat alles gegeben und alles verdient. Nach 2013 geht ein weiterer Europa-Titel nach Linz“, strahlte Froschberg-Manager Robert Renner mit den erfolgreichen Spielerinnen um die Wette. Zuvor hatte das Trio Britt Eerland, Sutashini Sawettabut und Ivana Malobabic eine starke Aufholjagd hingelegt. Nach dem 1:3 im Hinspiel auf Sardinien ließen die Linzerinnen vor heimischem Publikum nichts anbrennen und siegten mit 3:0. Somit musste im Sportpark Lissfeld ein „Golden Match“ – bei dem die Kontrahentinnen lediglich einen Satz gegeneinander spielen – die Entscheidung herbeiführen.
Eerland macht den Deckel drauf
Im richtungsweisenden ersten Spiel bewahrte Sutashini Sawettabut kühlen Kopf, siegte trotz Rückstand knapp mit 11:9 gegen Miriam Carnovale. Etwas überraschend musste sich Ivana Malobabic klar mit 1:11 Tania Plaian geschlagen geben, gegen die sie zuvor noch klar in drei Sätzen gewann. Und so kam es zum ultimativen Showdown zwischen Britt Eerland und Cagliaris Ma Hengyu. Froschbergs Nummer eins blieb cool und holte mit einem 11:8 den Europe-Cup-Titel erstmals in die Stahlstadt. Zuletzt war die ASKÖ Linz Froschberg in der Champions League 2013 auf europäischer Ebene erfolgreich.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden zwei Persönlichkeiten aus dem Team der Froschbergerinnen verabschiedet, die maßgeblich zu diesem historischen Erfolg beigetragen haben. Die Thailänderin Sutashini Sawettabut gab ihren Rücktritt vom Profi-Tischtennis bekannt, der tschechische Erfolgstrainer Josef Plachy wird die 25-fachen Meisterinnen nach zwei Jahren wieder verlassen.
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