Respekt und Sicherheit

Sport ist ein Umfeld, das geprägt wird von Vertrauen und Respekt. Nur durch die nötige Unterstützung des gesamten Umfelds können SportlerInnen ihre persönlichen Bestleistungen erzielen. Leider nutzen jedoch manche Menschen das als sicher angesehene Umfeld "Sport" aus.

Übergriffe im Sport

Es gibt innerhalb der Strukturen des organisierten Sports Risikofaktoren auf verschiedenen Ebenen, die ein begünstigendes Klima für sexualisierte Übergriffe schaffen können. Das heißt natürlich nicht, dass sie zwangsläufig zu Übergriffen oder gar Missbrauch führen. Der österreichische organisierte Sport spricht sich für eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Handelns aus, um ein offenes, intaktes und sicheres Sportumfeld zu schaffen. Die ASKÖ Oberösterreich unterstützt diese Herangehensweise.

Analog zu anderen Lebensbereichen ist davon auszugehen, dass eine/r von fünf SportlerInnen Opfer von sexualisierten Übergriffen im Sport wird. Das Thema „Sexualisierte Übergriffe im Sport“ löst bei vielen Personen eine Abwehrhaltung aus. „Sowas gibt’s bei uns nicht“ ist eine oft verwendete Aussage im organisierten Sport, um sich mit diesem Thema nicht beschäftigen zu müssen.  Um Betroffenen, TrainerInnen und Vereinen eine Hilfestellung bei diesem sensiblen Thema zu geben, hat das Sportministerium in Zusammenarbeit mit dem Verein "100% Sport" und der Arbeitsgemeinschaft „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ zahlreiche Maßnahmen entwickelt.

Information und Bildung

Die Broschüre „Für Respekt und Sicherheit im Sport – Gegen sexualisierte Übergriffe im Sport“ sowie weitere Materialien – sind als Download auf der Website von www.100sport.at erhältlich. Interessierte Personen von ASKÖ OÖ Vereinen, die als MultiplikatorInnen und Vertrauenspersonen innerhalb der Vereine unterstützen möchten, können an Seminaren zum Thema „Für Respekt und Sicherheit“ teilnehmen. Der Fokus liegt hierbei auf Sensibilisierung des Umfelds, setzen von Präventivmaßnahmen, Vernetzung mit Hilfsorganisationen und Beispielen aus der Praxis.