ASKÖ Traun holt Meistertitel zum 80. Geburtstag von Badminton-Legende Herbert Koch

ASKÖ Traun holt Meistertitel zum 80. Geburtstag von Badminton-Legende Herbert Koch

Dieses Endspiel war nichts für schwache Nerven! Nach dem Auftaktsieg gegen UBSC Wolfurt vor einer Woche fixierte die ASKÖ Traun dank eines knappen 5:4-Erfolgs in Vorarlberg ihren 16. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk zum 80er für Sektionsleiter Konsulent Herbert Koch.

Das zweite Finalspiel der Badminton Bundesliga bot den rund 150 begeisterten Zuschauer:innen einen hochklassigen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Zwar gingen die Gäste aus Traun dreimal in Führung, dennoch hielten die Wolfurter entschlossen dagegen und ließen sich nicht abschütteln. Beim Stand von 3:3 brachte das Herrendoppel Kilian Meusburger/Philip Birker das Heimteam sogar erstmals in Führung, aber auch die Trauner bewiesen Kämpferherz und stellten durch den Einzelsieg von Luca Stefan Pandele den erneuten Ausgleich zum 4:4 her.

Entscheidungssatz lässt Traun jubeln

Und so musste ein „Golden Set“ in diesem engen Duell für die Entscheidung sorgen. Die ASKÖ Traun schickte das Mixed Doppel Kai Niederhuber/Denise Maria Muscalu in den finalen Showdown, die Vorarlberger versuchten mit der Paarung Miha Ivanic/Anna Hagspiel ihr Glück. Wie schon in den Partien zuvor entwickelte sich ein spannendes Hin und Her, in dem das Trauner Duo in der entscheidenden Phase die nötige Ruhe bewahrte und schließlich mit 21:17 den Titeltraum wahrmachte. Nach dem verwandelten Matchball brachen bei den Oberösterreicher:innen alle Dämme, ausgelassen wurde der verdiente Meistertitel bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

„Sind für unseren Mut belohnt worden“

ASKÖ-Traun-Trainer Harald Koch hob die mentale Stärke der gesamten Mannschaft hervor: „Wir haben nach dem Grunddurchgang nicht wirklich damit gerechnet, den Meistertitel zu holen. Im Halbfinale gegen Pressbaum haben wir einfach drauf los gespielt und uns mit etwas Glück durchgesetzt. Auch im Endspiel haben unsere Spieler:innen Nervenstärke bewiesen – vor allem Kai Niederhuber, der in allen Partien den ‚Golden Set‘ für sich entscheiden konnte. Im Dameneinzel mussten wir auf unsere Nummer eins Catlyn Kruus verzichten, aber Denise Maria Muscalu hat ihren Job perfekt erledigt und zwei entscheidende Siege am Finaltag geholt. Wir haben als Mannschaft etwas offensiver als üblich agiert, für diesen Mut wurden wir belohnt.“

zurück